Von Palmen und Filmen

DONNERSTAG
Ankunft nach Bahn-Odyssee mit dreimal Umsteigen in Leipzig, Fankfurt und Niedernhausen. Noch schnell einen kleinen Happen eingenommen, Maike mit Mitbringseln erfreut (Ist doch immer wieder schön zu sehen, wie sehr sich andere über Dinge freuen, die man selbst aussortiert hat...wie z.B. ein altes Formel-1-Buch von 1994) und dann ins Bett, denn...
FREITAG
...heute musste Maike ja ganz schön früh ins Praktikum nach Bad Camberg. Zeit für mich also, um mal ein paar Redaktionen anzurufen und nach meinen Artikelvorschlägen nachzuhorchen (teils erfolgreich, teils floppig) und eine kleine Story für die Leichtathletik zu schreiben. Maike dann zurück, so dass wir Einkaufen radeln konnten. Viel mehr war aber auch nicht mehr drin an diesem Freitag, denn das Wetter war, R und E und G und E und N. Den ganzen Abend lang. Bäh!
SAMSTAG
Kaum wiederzuerkennen war das Wetter dagegen heute. Schöner Sonnenschein, etliche Grad wärmer, alles viel zu schade zum In-der-Bude-hocken. Also nach dem Frühstück nach Frankfurt und dort - juhu - noch was gefunden, was wir beide noch nicht kannten: den Palmengarten. Eine Art Botanischer Garten, mit Freiflächen, kleinen Seen, Gewächshäusern und so weiter, ihr wisst ja, was ein Botanischer Garten ist. War auf jeden Fall sehr schön, absolut das Beste bei diesem Sonnenschein. Nach den Blumen kamen die Hosen, also zumindest die eine weiße, die sich Maike dann noch in der Fußgängerzone gekauft hat. Nach Hause, Essen, DVD holen..."Bis zum Ellenbogen", eine rabenschwarze deutsche Komödie mit Jan-Josef Liefers. Und dann ins Bettchen.
SONNTAG
Ausseschlaafen. Nach dem Frühstück verwundert festgestellt, dass das Wetter nicht wie vorhergesagt total scheiße, sondern sogar ganz nett und sonnig ist. Also Spaziergang, diesmal durch einen Teil Idsteins (Gensberg), den ich noch gar nicht kannte, und das, obwohl er für den Großteil der 32.000 Einwohner der Stadt verantwortlich ist. Danach Kuchen in den eigenen vier Wänden und Zeitung, da uns die örtliche VR-Bank wieder einmal netterweise die FASZ "bereitgestellt" hatte. Aber auf Dauer wird sowas ja auch ein wenig langweilig mit dem Lesen. Maike nur so: "Idstein ist am Sonntag total langweilig!" *nöl* *nöl* Drum: Gegessen und ab ins örtliche Kino. Es lief "Drachenläufer", ein herrliches, ergreifendes, bildschönes Filmmärchen über zwei afghanische Jungen und die Freundschaft, nach dem man sich doch entsetzt fragen musste, was das doch für ein schönes und doch inzwischen total runtergewirtschaftetes und zerstörtes Land (geworden) ist. Der Film jedenfalls ist wirklich zu empfehlen!

14.4.08 09:41

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