Maly Döbry und Karlovy Vary

Ostern in Kleindöbra (tschechisch: Maly Döbry), und das bei allerschönstem Fast-schon-Sommer-Wetter und gefühlten 30 Grad: Was will man mehr? Ja, das war wirklich ein schönes und erholsames Wochenende in Franken gewesen. Erstmals war auch Maikes Mutter Simone dabei, die fortan auch endlich weiß, wovon wir sprechen, wenn wir wieder einmal von Kleindöbra erzählen. Wir haben gemacht, was man in Kleindöbra eben so macht: gefaulenzt, in der Sonne gelegen, gut gegessen, den Fleischer leer gekauft, gespielt und gelesen und gegrillt. Wir sind spazieren gegangen, mal zu den Fischteichen, mal zum "Eiffelturm des Frankenwaldes" am Gipfel des Döbrabergs. Und dann war da noch das Highlight: der Ausflug am Ostersamstag nach Tschechien, nach Karlsbad, oder wie die Einheimischen sagen, nach Karlovy Vary. Eine wunderschöne Stadt - selten habe ich einen Ort mit so vielen restaurierten Häusern gesehen. Man sieht förmlich, dass dort das Geld sitzt. Überall gibt es prachtvolle Kuranlagen, trinken Kurgäste und Besucher aus einer der unzähligen heißen Quellen. Es gibt Oblaten, eine goldglitzernde russisch-orthodoxe Kirche und eine wahnsinnig steile Standseilbahn. Auf jeden Fall eine Reise wert!

1 Kommentar 26.4.11 18:37, kommentieren

Sechs Richtige

Mit sechs Richtigen kann man beim Lotto ganz schön abräumen. Beim Tippspiel normalerweise nicht. Doch in dieser Woche ist alles anders: Unserer "Triple Sechs" - Stefan, Nico und Andreas S. - reichen doch tatsächlich besagte sechs Punkte, um sich gemeinsam den Tagessieg zu schnappen. So wenig Punkte genügten in dieser Spielzeit noch nie! Andreas und Stefan können damit den Abstand auf Philip und Rang 4 in der Gesamtwertung weiter verkürzen.

31. SPIELTAG:
Stefan/Nico/Andreas S. 6, Simone/Elisa 5, Philip/Martin/Olaf 4, Ole 3, Maike/August/Andreas I. 1, Bengt 0.

GESAMT:
Martin 224, August 192, Andreas I. 190, Philip 180, Andreas S. 178, Stefan 177, Ole 174, Nico 168, Elisa 166, Maike 159, Olaf 155, Simone 154, Bengt 111.

1 Kommentar 26.4.11 18:36, kommentieren

Meisterstück vs. Mistwochenende

Eigentlich wäre es verdient gewesen, dass ICH an diesem Wochenende voll abräume, so einen Tag vor meinem Geburtstag. Naja, abräumen ist relativ. Ich betrachte 3 Pünktchen allerdings nicht gerade als den großen Wurf. Nein, mal ehrlich, das war genauso schlecht wie Leverkusens Auftritt in München, der das Wochenende noch ein klein wenig schlechter machte als es ohnehin schon war.
Martin macht derweil mit 10 Punkten sein Meisterstück und darf nun mit 29 Punkten Vorsprung bei vier noch ausstehenden Spieltagen den Sekt kaltstellen (und Elisa den Pokal zur Post bringen). Das ist ja noch mehr Vorsprung als die Dortmunder! Und nur um das mal zu verdeutlichen: Er kann an jedem der noch folgenden Wochenenden 7 (!) Punkte auf August verlieren - und gewinnt trotzdem noch.

30. SPIELTAG:
Martin 10, Andreas I. 7, Elisa 6, Maike/Stefan/Nico 5, Ole/Simone/Olaf/Andreas S. 4, Philip 3, August 2, Bengt 0.

GESAMT:
Martin 220, August 191, Andreas I. 189, Philip 176, Andreas S. 172, Ole/Stefan 171, Nico 162, Elisa 161, Maike 158, Olaf 151, Simone 149, Bengt 111.

1 Kommentar 17.4.11 20:23, kommentieren

Erfolgreich verraten

Da schau her: Der Ingelmann tippt gegen St. Pauli! Und damit auch noch Erfolg. Denn nachdem er seine eigenen Farben erfolgreich verraten hat, steht Andreas I. an diesem Wochenende mit 14 Punkten ganz oben. Dahinter Martin, der - natürlich! wie sollte es auch anders sein - vom späten Dortmunder Ausgleich profitiert, der widerum mir in letzter Sekunde 2 Punkte geklaut hat. Dann wäre ich nämlich Zweiter gewesen. Sorgen, bei denen Olaf nicht mitreden kann. Es hätte nicht viel gefehlt und er wäre gänzlich ohne Punkt aus diesem Spieltag gegangen. Doch zum Glück gibt es Leverkusen.

29. SPIELTAG:
Andreas I. 14, Martin 11, Philip/August 10, Nico 8, Stefan 6, Ole/Andreas S. 5, Maike 4, Simone 3, Elisa 2, Olaf 1, Bengt 0.

GESAMT:
Martin 210, August 189, Andreas I. 182, Philip 173, Andreas S. 168, Ole 167, Stefan 166, Nico 157, Elisa 155, Maike 153, Olaf 147, Simone 145, Bengt 111.

2 Kommentare 11.4.11 11:19, kommentieren

Good-bye, Falkensee

Die Zeit in Falkensee ist vorbei - jetzt kommen drei Monate im Mantel in Potsdam, davon einer in der Online-Redaktion und zwei in der Landespolitik. Wie war es also gewesen in den vergangenen fünf Monaten im Havelland?
Ich habe mich im Havelland, wie zuvor auch schon in der Lokalredaktion in Brandenburg an der Havel, sehr wohl gefühlt. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, in das Team integriert zu sein. Der Umgang miteinander war sehr freundschaftlich, es wurde gemeinsam gefrühstückt und gegessen, es wurde gescherzt und geplaudert. Schnell wurde deutlich: In Falkensee herrscht ein gutes Miteinander. Falls mal jemand einen Termin nicht wahrnehmen konnte – kein Problem, dann springt jemand anders eben für ihn ein.
Was ebenfalls schnell auffiel: Die Redaktion ist äußerst gut organisiert. Und gleichzeitig angenehm unaufgeregt. Am Montag gibt es eine Themen- und Terminbesprechung für die kommende Woche, jeden Abend wird die Ausgabe des kommenden Tages noch einmal im Detail besprochen. Ebenfalls abends schaut die gesamte Redaktion noch einmal über alle Seiten drüber, bevor diese in Druck gehen, und überprüfen Überschriften, Unterzeilen, Vorspänne und auch die Optik der Seiten. Auf diese Weise können einen Menge Fehler und unschöne Formulierungen noch rechtzeitig geändert werden. Alle 2 Wochen gibt es mittwochs eine ausführliche Blattkritik, bei der im Rotationsprinzip ein Mitglied der Redaktion die vergangenen 14 Tage bewertet.
In Sachen Stilformen konnte ich mich in Falkensee austoben. Kurze, nachrichtliche Beiträge wechselten sich ab mit längeren Reportagen und Interviews. Ich hatte den Eindruck, dass besonders letztere gerne gesehen und auch gerne gelesen wurden. Viel Wert gelegt wird im Havelland auf die lange, ganzseitige Samstagsgeschichte. Etwas, mit dem ich vorher noch nicht allzu viel Erfahrung hatte. Insofern war mein Aufenthalt in Falkensee auch sehr lehrreich, denn man gab mir viele wertvolle Hinweise zum szenischen Schreiben, zur szenischen Recherche, zum Strukturieren längerer Geschichten, etc.
Mein abschließendes Fazit also: Eine tolle Redaktion und wirklich schöne fünf Monate!

1 Kommentar 4.4.11 21:18, kommentieren

Auswertung vertagt

Wegen des abgebrochenen Pauli-Spiels, von dem noch nicht klar ist, wie es vom DFB und von Radioeins gewertet wird, vertagen wir die Auswertung des 28. Spieltags. Nicht, dass sonst noch irgendwelche falschen Zahlen irgendwo auftauchen.

4.4.11 20:27, kommentieren

Chillen bei Till

Dank Jochen Schweizer verbrachten Maike und ich an diesem Wochenende zwei herrlich erholsame Tage in Mölln. Mölln, das klingt erst einmal nicht besonders spektakulär, und unter uns gesagt ist es das auch nicht, aber es war genau das richtige, um mal ein bisschen durchzuatmen nach den vor allem für Maike ziemlich anstrengenden letzten Wochen. Also Samstag aufgebrochen und in Schleswig-Holstein angekommen erst einmal einen Sack leckerer Landkartoffeln eingeladen. Dann aber rein in die Till-Eulenspiegel-Stadt Mölln. Bei schönstem Wetter stöberten wir durch die kleine Altstadt voller Backstein und Fachwerk, gönnten uns einen Kuchen im Sonnenschein und begaben uns dann auf eine anderthalbstündige Stadtführung durch den kleinen Ort. Naja, eigentlich ist das zuviel gesagt - es ging weniger durch den Ort als vielmehr um den Marktplatz herum, mit nur wenigen Stationen, zu denen dann umso mehr erzählt wurde. Das war mal kurzweilig, mal langwierig. Immerhin wissen wir nun, dass Mölln das zweitälteste Rathaus in ganz Norddeutschland besitzt, haben gelernt, was es mit den Wandbemalungen und anderem Interier in der Kirche auf sich hatte, und haben natürlich immer wieder Episoden aus dem Leben von Till Eulenspiegel erfahren, der ja in Mölln gestorben sein soll. Nach der Führung war die Sonne weg. Es fröstelte uns - also ab ins Hotel Waldhof (mitten im Wald gelegen, also auch mitten im Funkloch) und dort dann ab in die Sauna. Gut erholt ging's danach zum Abendessen, ein 3-Gang-Menü aus Kartoffelsuppe, Wildgulasch mit Mandelbällchen und Apfelstrudel mit Vanilleeis.
Am nächsten Morgen ein ebenso leckeres Frühstück (um Längen besser als das, was uns Ende Oktober in dem Jochen-Schweizer-Hotel in Stralsund zugemutet worden war) und dann uff-uff. Uff nach Ratzeburg, wunderschön gelegen zwischen mehreren Seen, aber am Sonntagmorgen auch ganz schön verlassen. Erst als wir mit der Dombesichtigung schon fertig und auf dem Rückweg zum Auto waren, kamen die Ratten (alias Kurgäste) aus ihren Löchern (sprich Hotels). Zurück nach Mölln, denn wir wollten unbedingt nochmal in das Eulenspiegel-Museum, wo man doch so viel über den Schalk und Scharlatan erfahren sollte. Die Betonung liegt dabei auf "sollte". Haben wir aber nicht. Ganz schlecht gemacht, man erfährt eigentlich gar nix, was man nicht auch schon vorher wusste, vor allem auch fast überhaupt nichts zu seinen Streichen. Nach einer Viertelstunde waren wir wieder draußen! Auch das Möllner Stadtmuseum gegenüber war nicht der Brüller, aber immerhin waren wir da länger drin. Also nach Hause? Also nach Hause! Hat aber trotzdem Spaß gemacht, das Chillen bei Till.

1 Kommentar 21.3.11 09:32, kommentieren